damm damm

Naturgefahren: Schutzmassnahmen

Im Zuge der Massnahmenplanung werden Lösungen gesucht, um Schutzdefiziten zu begegnen. Dabei wird unterschieden zwischen technischen, organisatorischen und raumplanerischen Massnahmen:

Technische Massnahmen

  • Dimensionierung der Massnahmen

  • Erstellen der Ausführungspläne und -unterlagen

  • Ausschreibung und Bauleitung

Organisatorische Massnahmen

Organisatorische Massnahmen sollen im Falle eines bekannten Gefahrenpotentials ein rechtzeitiges Intervenieren ermöglichen. Wir erarbeiten und betreiben Überwachungskonzepte und Frühwarnsysteme für bekannte Gefahrenquellen. Diese beinhalten u.a:

  • Messtechnische Überwachung instabiler Felsbereiche

  • Überwachung von Rutschhängen mit Inklinometern, Extensometer sowie geodätischen Messnetzen

  • Notfallplanung

Neben der punktuellen Überwachung (händisch gemessene Messbolzen bis vollautomatische Überwachung mit Extensometern) kommt immer häufiger auch die flächenhafte Überwachung zum Einsatz (Laser / Georadar).

Raumplanerische Massnahmen

Je nach Gefahrenpotential kann einer Gefährdung nur durch Aus- oder Umzonungen begegnet werden.

Risikobasierte Massnahmenkonzepte

Basierend auf der Gefahrensituation und dem betroffenen Schadenpotential werden risikobasierte Massnahmenkonzepte ausgearbeitet. Wichtige Grundlage zur Ermittlung der Risiken ist das Risikokonzept für Naturgefahren (Planat), während das vom BAFU zur Verfügung gestellte Online-Programm EconoMe den Standard zur Berechnung der Kostenwirksamkeit von Massnahmen bildet.